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Blockheizkraftwerk
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Was ist nach dem Erwerb der Anlage zu tun?

Auch als Privatperson wird jeder Investor aus steuerlicher Sicht zum „Unternehmer“. Der Betrieb

der Photovoltaik-Anlage wird vom Finanzamt wie ein „Gewerbebetrieb“ behandelt. Daher ist eine Mitteilung an das Finanzamt erforderlich, in welcher der Erwerb und Betrieb der Anlage mitgeteilt

wird. Je nach Finanzamt – leider gibt es noch keine bundeseinheitliche Vorgehensweise der Finanzämter – wird ein Fragebogen übersandt. Die Angaben in diesem Fragebogen sind wichtig, daher können wir oder ein mit uns kooperierender Steuerberater (auch in Ihrer Wohnortnähe) diesen Vorgang für einen Investor gerne übernehmen.

 

Nach Eingang des Fragebogens beim Finanzamt wird dem Eigentümer eine Steuernummer für den Betrieb seiner Photovoltaik-Anlage zugeteilt. Nun kann eine Umsatzsteuer-Voranmeldung beim

Finanzamt eingereicht werden, mit der die beim Kauf der Anlage ausgewiesene Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückerstattet wird.

Wie ermittelt sich der Gewinn?

Ganz einfach: Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn

Die Einnahmen sind die laufenden monatlichen Vergütungen für den Strom, die der Investor erhält. An Ausgaben gibt es zum einen die laufenden Ausgaben für den Betrieb der Anlage, zum anderen die Zinsen aus der Finanzierung der Anlage. Und dann natürlich die Abschreibung der Anschaffungskosten. Auch die Kosten für den Steuerberater - sofern gewünscht - können geltend gemacht werden.

Welche Abschreibungen können geltend gemacht werden?

Die Anlage wird einerseits linear auf volle 20 Jahre abgeschrieben. Das heißt, 5 % der Anschaffungskosten der Anlage, können jährlich als Ausgabe geltend gemacht werden. Weiterhin ist eine besonders interessante steuerliche Gestaltungsmöglichkeit durch den im Gesetz festgelegten, sogenannten Investitionsabzugsbetrag und eine weitere Sonderabschreibung gegeben. Der Investitionsabzugsbetrag kann sogar schon in den Jahren vor der eigentlichen Investition (dem Kauf) gebildet werden. Hierbei können bis zu 40 % der geplanten Anschaffungskosten der Anlage von den anderen Einkünften abgezogen werden. So können in den Vorjahren andere Einkünfte um diesen Investitionsabzugsbetrag vermindert werden. Dies führt zu einer Verminderung der Steuerlast und wirkt sich durch die Erstattung von Steuerzahlungen aus.

 

Die o.g. lineare Abschreibung, erfolgt dann noch auf die, um den Investitionsabzugsbetrag verminderten Anschaffungskosten. Die Steuerentlastung wird also vorgezogen, wodurch auch gleichzeitig ein Finanzierungsvorteil entsteht. In einer Prognoserechnung kann die zutreffende Abschreibung individuell erstellt und optimal ermittelt werden.

 

Außerdem können Sie in den ersten fünf Jahren eine Sonderabschreibung bis zu insgesamt 20 % der (gegebenenfalls um den Investitionsabzugsbetrag geminderten) Anschaffungskosten geltend machen. Diese Sonderabschreibung kann auch ohne Inanspruchnahme des Investitionsabzugs-betrags geltend gemacht werden. Auch hier können wir gerne eine individuelle Prognoserechnung für Sie erstellen. Insgesamt gesehen – also lineare Abschreibung, Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung – werden im Zeitraum von 20 Jahren 100 % der Anschaffungskosten für die Photovoltaik-Anlage steuerlich als Ausgabe berücksichtigt.

Welche Aufgaben habe ich gegenüber dem Finanzamt?

Im Jahr des Erwerbs sowie im nächstfolgenden Kalenderjahr werden durch Sie, von Ihrem Steuerberater oder einem mit uns kooperierendem Steuerberater monatlich Umsatzsteuer-Voranmeldungen elektronisch beim Finanzamt eingereicht. In diesen Voranmeldungen werden die Einspeisevergütungen an das Finanzamt gemeldet und die Mehrwertsteuer abgeführt. Ab dem 3. Jahr reichen jährliche Meldungen an das Finanzamt aus.

Welche Steuererklärungen werden jährlich erstellt?

Da es sich um einen „Gewerbebetrieb“ handelt, wird eine Gewinnermittlung eingereicht. Außerdem werden eine „Anlage G“ zur Einkommensteuererklärung, sowie eine Umsatzsteuerjahreserklärung und eine Gewerbesteuererklärung beim Finanzamt eingereicht.

Wie wirkt sich ein Solarkraftwerk auf meine Steuerbelastung aus?

Hier unterscheiden wir zunächst zwischen der Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt), der

Einkommensteuer und der Gewerbesteuer. Die Umsatzsteuer von derzeit 19 % fällt auf die Einspeisevergütung an und wird an das Finanzamt abgeführt. Dafür erhalten Sie die Umsatzsteuer, die Ihnen aus Kosten für die Anlage in Rechnung gestellt wird, vom Finanzamt zurück. Die Umsatzsteuer ist bei Ihnen ein durchlaufender Posten, der daher in den Kalkulationen auch nicht berücksichtigt wird.

 

Das Thema Gewerbesteuer ist schnell abgehandelt
Hier gibt es einen Freibetrag von 24.500 EUR pro Jahr. Es wird daher bei kleinen und mittleren Solarkraftwerken keine Gewerbesteuer anfallen. Bei der Einkommensteuer wird der Gewinn aus dem Betrieb der Anlage zu Ihren anderen Einkünften hinzugezählt, der steuerliche Verlust in den ersten Jahren wird von Ihren anderen Einkünften abgezogen. Die Besteuerung erfolgt dann mit Ihrem individuellen Steuersatz. Gerne lassen wir durch einen Steuerberater für Sie individuell berechnen, welche steuerliche Auswirkung sich in den Jahren der Laufzeit bei Ihnen ergibt.